Atemkontrolle
Unter dem Begriff Atemkontrolle (engl. Breath Control) versteht man eine Spielart bzw. Praktik im BDSM.
Die Atemkontrolle ist vor allem für den Bottom wichtig. Denn für den Bottom wird das Atmen im Spiel häufig künstlich erschwert bzw. komplett eingestellt. Das birgt natürlich große Gefahren. Deshalb sollte die Atemkontrolle nur von erfahrenen BDSM-Partnern angewendet werden. Dabei wird darüber gestritten, ob Atemkontrolle überhaupt noch zum BDSM gehören kann und darf. Denn die Praktik ist vielen zu extrem und zu gefährlich!
Durch weniger Sauerstoffzufuhr wird im Körper Adrenalin gebildet. Dieses kann sich positiv auf die sexuelle Lust bei der Atemkontrolle auswirken.
Und wie wird das Atmen bei der Atemkontrolle erschwert? Häufig reicht es auch bereits die Atmung durch Verschießen der Atemwege ohne Hilfsmittel zu stoppen bzw. zu verringern. Dabei reicht es einfach die Atmung einzustellen. Es können jedoch auch Hilfsmittel zur Atemkontrolle eingesetzt werden. Es wird beispielsweise ein Lappen benutzt. Auch Masken können die Atmung erschweren und bei der Atemkontrolle den gewünschten Effekt erzielen. Es ist auch möglich den Körper daran zu hindern, das volle Volumen zu atmen – beispielsweise durch eine Korsage oder durch ein Korsett. Oder: Der Top legt bzw. stellt sich auf den Oberkörper des Bottom.
Insgesamt besteht bei der Atemkontrolle akute Gefahr!
Übrigens: Die Atemkontrolle ist auch für Auditeure geeignet.